Liebe Leserinnen und Leser,

ein schöner und beschwingter Monat erwartet uns. Er bietet uns nochmals Gelegenheit, Ordnung in unser Gefühlsleben zu bringen. Dieses könnte in den zurückliegenden Monaten ziemlich strapaziert worden sein. Je souveräner wir nun werden, umso bessere Chancen eröffnen sich im zweiten Halbjahr.

In diesem Zusammenhang möchte ich heute ein paar Gedanken zur Astrologie formulieren, die gerade eine Art Renaissance erlebt.

Ich selbst bin seit nunmehr 10 Jahren Astrologin und lerne mit Begeisterung immer wieder dazu. In dieser Zeit habe ich sehr viele und sehr unterschiedliche Lehrer kennengelernt. Jeder von ihnen hatte einen anderen Schwerpunkt, denn jeder bringt auch immer seine Persönlichkeit ein. Es ist also keineswegs so, dass jeder Astrologe zu den gleichen Aussagen kommt. Man kann sich das ein bisschen wie in der Medizin vorstellen – auch hier können Ärzte unterschiedliche Auffassungen zum Symptom eines Patienten haben.

In den sozialen Medien begegnen mir immer wieder Astrologen, die den Eindruck erwecken, dass sie Dinge ganz genau vorhersagen könnten. Dies möchte ich ein wenig relativieren. Ja, die Astrologie macht es möglich, bestimmte Entwicklungen und Themen zu sehen – aber wir sehen nicht alles, das wäre anmaßend. Allerdings gab es auch immer Astrologen, die über eine sehr hohe Intuition oder Medialität verfügten und zusätzlich Dinge aus dieser Warte gesehen haben.

Trotzdem ist es meiner Auffassung nach nicht so, dass die Zukunft absolut festgeschrieben ist. Das menschliche Leben bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Prädestination und freiem Willen – was bedeutet, dass nicht alles vorgegeben ist. „Die Sterne machen nur geneigt, sie zwingen nicht.“ lautet daher ein Satz, der Thomas von Aquin zugeschrieben wird. Es liegt an jedem Einzelnen, wie bewusst er seinen Lebensweg ausrichtet.

Jetzt ist die Zeit, radikal neue – aus dem Lateinischen: gründliche, bis an die Wurzel gehende – Ursachen zu setzen, die dann andere Wirkungen erzeugen. Wir sind aufgefordert, in unserem persönlichen Leben anders als bisher zu agieren, um neue Reaktionen zu erschaffen. Das ist es, was hinter den Begriffen Wandel und Wendezeit steckt. Das geht jedoch nur, wenn wir selbstkritisch auf uns und unser Leben schauen, negative Verhaltensweisen hinter uns lassen und uns bewusst dem Guten zuwenden. Hierfür ist Authentizität gefragt, damit wir nicht nur zu „Wendehälsen“ werden, wie es sie auch nach dem Ende der DDR gab. Das scheint mir die wesentliche Aufgabe der jetzigen Zeit – um einen echten Wandel einzuläuten.

Die Astrologie, aber auch die Traumdeutung sind wertvolle Helfer, um dem alten philosophischen Lehrsatz nahe zu kommen: „Der Weise regiert seine Sterne.“

Abschließend möchte ich noch einmal auf das anstehende Online Seminar am 19./20.06.26 in Kooperation mit der Firma Phönix hinweisen:

Träume verstehen lernen – Grundlagen der Traumanalyse“

Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.phoenix-lab.de/fachkreise/index.html

Ich freue mich, wenn wir uns hier vielleicht persönlich begegnen.

Darüber hinaus möchte ich mich für die Rückmeldungen auf meine Newsletter aus der letzten Zeit bedanken. Fühlen Sie sich jederzeit eingeladen, mir Feedback zu geben.

Jetzt wünsche ich Ihnen wundervolle sommerliche Tage, mit viel Lebensfreude und Zuversicht.

Herzlichst

Claudia Fügel